Die genauste Körperfettmessung - nusup.de

Es gibt verschiedene Möglichkeiten deinen Körperfettanteil zu bestimmen und da wir immer wieder Fragen bekommen welche Methode die genauste ist, möchten wir dir die beiden genausten Methoden vorstellen.

Ehrlicher Weise gibt es nicht nur eine Methode, um das Körperfett zu bestimmen – viel mehr variieren die Methoden von teuer bis günstig. Die beiden genausten Methoden zur Bestimmung des Körperfettes ist das hydrostatische Wiegen und die Dual-Röntgen-Absorptiometrie (dual energy X-ray absorptiometry DXA, auch DEXA, deutsch Doppelröntgenabsorptiometrie genannt). Leider sind beide Methoden etwas teuerer was dazu führt, dass nur wenige sich diese Methode leisten möchten.

Was ist genauer DXA oder Luftverdrängungsplethysmographie?

Eine Studie verglich die Genauigkeit zwischen der DXA sowie der Luftverdrängungsplethysmographie. Die Luftverdrängungsplethysmographie (Bodypod) ist eine Methode bei der Körperfett aufgrund von Luftverdrängung bestimmt wird.

Um das Körpervolumen messen zu können, steigt ein Proband in einen eiähnlichen Pod. Durch die verdrängte Luft kann über die Masse die Dichte der Person berechnet werden. Da nun die Dichte bekannt ist wird nun über die Körperzusammensetzung, insbesondere auf den Fettanteil, geschlossen.

Die Luftverdrängungsplethysmographie ist konzeptionell ähnlich dem hydrostatischen Wiegen mit dem Unterschied, dass Luft und nicht in Wasser verdrängt wird.

Diese Studie untersuchte drei Gruppen von Teilnehmern:

Personen mit einem unterdurchschnittlichen BMI (18,5), mit einem überdurchschnittlichen BMI (25 oder mehr) und eine mittlere Gruppe mit einem BMI zwischen 18,5 und 24,99.

Die Forscher führten bei jedem Teilnehmer zwei Körperfettmessungen im Abstand von sechs Stunden durch.

Bei untergewichtigen Personen, die mit DEXA gemessen wurden, wurde ein Körperfettanteil von 8,82% ermittelt, während die Luftverdrängungsplethysmographie16,15-16,16% Körperfett gemessen hat.

Welche ist die genauste Methode?

Die Luftverdrängungsplethysmographie überschätzte das Körperfett im Vergleich zu den DEXA-Messungen um durchschnittlich 6,79-6,84%. Der größte individuelle Unterschied betrug 13,2%, was bei einer Person mit einem sehr geringen Körperfettanteil beobachtet wurde.

Die Menge des zu ergänzenden Molkenproteins hängt von den individuellen täglichen Proteinzielen ab.

Auch bei der mittleren und überdurchschnittlichen BMI-Gruppe wurde ein zu niedriger und hoher Körperfettanteil durch die Luftverdrängungsplethysmographie gemessen, jedoch kamen die Forscher zum Schluss, dass diese Methode vor allem bei einem gesunden BMI präzise ist.

Menschen, die sich gerne ihren genauen Körperfettanteil berechnen lassen möchten (ganz gleich ob Sportler oder nicht Sportler) sollten sich im Klaren darüber sein, dass die Ergebnisse der Luftverdrängungsplethysmographie nicht mit der Genauigkeit der DEXA-Messung zu vergleichen sind.